Der 4. Schritt in unserem 4×4 Design Thinking Prozess ist “Experimentieren”. Die ersten Ideen sind meistens nicht die besten, aber um zu entscheiden, ob eine Idee es wert ist weiterverfolgt zu werden, müssen wir mehr ausprobieren und daraus lernen. Denn im Design Thinking – und eigentlich im ganzen Leben – kann es keine One-size-fits-all-Lösungen geben.

Was ist ein Prototyp?

Ein Prototyp ist ein Gespräch zwischen Menschen und deiner Idee. Es geht darum, die Idee, die bisher nur im Kopf existiert hat, in die Realität zu übertragen. Das Motto lautet: Learning by doing. Denn normalerweise gibt es eine Riesenlücke zwischen der Idee und der tatsächlichen Umsetzung. Das macht ein Prototyp sichtbar.

Tipps fürs Prototyping

  1. Halte es einfach
  2. Strebe nicht nach Perfektion
  3. Dokumentiere die Ergebnisse
  4. Analysiere das Feedback

Schritte beim Prototyping

Schritt 1: Definiere das Ziel (Warum, Was/Wie, Wer, Wo)

  • Warum: Was ist die Hypothese
  • Was: Was teste ich, möchte ich zwei Ideen mit anderen Ansätzen testen, oder 2 unterschiedliche Variante (AB-Tests)
  • Wie: Prototyping-Methode, wie ich teste, welcher Ausschnitt (Funktion, Verpackung, Bestellprozess)
  • Bleibe zunächst bei 1 oder 2 Funktionen.
  • Wer: Zielgruppe
  • Wo: Wo finde ich meine Zielgruppe

Schritt 2: Erstelle den ersten Prototyp ganz einfach

Schritt 3: Teste

Bitte um Feedback; höre bei Widersprüche genau zu – besser Widersprüche finden, also nur Applaus

Nächste Iteration

Schritt 5: Arbeite das Feedback ein und verbessere den Prototyp

Schritt 6: Hol dir auf den verbesserten Prototyp Feedback

Schritt 7: Füge weitere Funktion hinzu

Schritt 8: Teste diese weiter

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